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Ich greife auch 2010/2011 wieder an... (1.9.2010)
Ausführlichere News für meine Zukunft findet ihr bald auf meiner neuen Webseite.

weiter …
 
Eine zum Vergessen (26.4.2010)

Die Saison ist vorbei, und sie ist alles andere als gut für mich gelaufen.

Ein Schlag jagte den anderen und dementsprechend sind auch meine Resultate ausgefallen. Ich dachte zwar immer, dass ich es schaffe mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, konzentrierte mich immer wieder aufs Neue, aber irgendwie hat es einfach nicht so richtig geklappt. So endeten auch die letzten drei Rennen ( inkl. Schweizermeisterschaft ) schlecht für mich. Gratulation an der Stelle an meinen Freund Fabio, der zum dritten Mal in Folge den Titel holte!

Nun ist es an der Zeit alles einmal gründlich zu analysieren, Fehler oder Probleme ausfindig zu machen. Die Zukunft ist im Moment noch sehr unklar. Wie und ob überhaupt es für mich weitergeht, steht noch in den Sternen.

Leider haben wir es auch diesen Winter nicht geschafft einen zusätzlichen Startplatz im Weltcup herauszufahren. Das würde für mich wahrscheinlich heissen, dass ich nächstes Jahr nochmals eine Saison im Europacup fahren müsste, da wir wieder nur zwei Plätze zu vergeben haben und die ziemlich sicher anderweitig besetzt werden.

Tja, das Siegen beginnt ganz unten, als Verlierer. Auch das gehört anscheinend zum Spitzensport dazu.

Ich werde euch natürlich auf dem laufenden halten, was meine Entscheidungen angeht.


Bis bald

 
Noch ein Schlag (8.3.2010)
Nach den Olympischen Spielen sollte sich herausstellen, wer die letzten 2 Weltcups noch fahren darf. Es gab noch einen Platz zu vergeben, der entweder für mich oder einen Teamkameraden bestimmt war. Leider bekam ich diesen Platz nicht, trotz besserer Leistungen im laufenden Winter. Diese Trainerentscheidung musste ich akzeptieren und das Beste daraus machen, was für mich hiess, voll gas an den letzten Europacups.
 
Doppeleuropacup in Tschechien (8.3.2010)
Ich hatte gute Erinnerungen an Tschechien. Im letzten Jahr wurde ich hier zweiter im Europacup.
Diesmal lief aber alles ein wenig anders. Der Kurs war ungefähr derselbe, wie letztes Jahr. Das Feld war gespickt mit Weltcupfahrern, da zur gleichen Zeit kein Weltcup stattfand. Die Qualis liefen mir nicht schlecht, ich war an beiden Rennen unter den besten 10 klassiert. Es sah viel versprechend aus für mich, da ich wirklich gut mit dem Kurs klar kam. Ich fühlte mich wohl und hundert Prozent in Form.
Leider scheiterte ich an beiden Tagen schon in der ersten Runde. Zum einen begann ich einen taktischen Fehler und zum anderen einen kleinen Fahrfehler. Beides Fehler, die an diesem Rennen den Einzug in die nächste Runde kosteten.

Das war also ein Wochenende zum abhaken. Nun sind noch drei Europacups an denen ich noch zu punkten versuchen werde. Ich werde alles geben, um mein Ziel, die A-Kader Kriterien zu erfüllen, noch zu erreichen. Es ist noch möglich, also haltet mir die Daumen.

 
Sieg in Sedrun (15.02.2010)
Wie ich bereits erwähnt hatte, nutze ich die Zeit und fahre auch die kleineren Rennen. Dieses Wochenende fanden die Regionalen Meisterschaften in Sedrun statt.



Der Kurs war sehr gut präpariert, jedoch nicht allzu schwierig zu fahren, da auch sehr junge Teilnehmer am Start waren. Es lief mir von Anfang an sehr gut. Ich konnte jeden Heat ziemlich problemlos für mich entscheiden. Erst im Final hatte ich ernstzunehmende Gegner im Heat. Ein Teamkollege aus dem C-Kader ( Jannick Jungo ), Sven Aschwanden, der auch schon Europacup Erfahrung hat und ein Fahrer aus Konstanz waren meine Gegner. Ich konnte mich problemlos durchsetzen, und gewann das Rennen in Sedrun.

Sedrun entwickelt sich für das Schweizer BX Kader langsam zu einem zweiten Trainingsort während des Winters. Die Verantwortlichen vor Ort sind sehr motiviert, und passen sich unseren Bedürfnissen an. Sie machen einen sehr guten Job und das obwohl sie noch sehr wenig Erfahrung im Bereich BX haben.

Next Stop ( jetzt aber wirklich ) Tschechien Reijdice, doppel Europacup

 
Norwegen Trip (12.02.2010)
Nach dem Schlag, nicht an den Olympischen Spielen in Vancouver teilnehmen zu können, entschloss ich, wieder nach Vorne zu schauen und die „freie“ Zeit zu nutzen.
Ich ging also mit dem B- und C Kader einen Norwegen Trip um einige gute Rennen und Trainings zu absolvieren.

Auf dem Programm standen 2 FIS Rennen, 3 Tage Training und 2 Europacups.
Im schönen Norwegen angekommen, gings gleich am nächsten Tag mit dem ersten FIS Rennen in Geilo bei eisigen Temperaturen ( immer ca -30 Grad ) los.
Auf einem Kurs mit vielen engen Kurven und eher flachen Banks holte ich einmal einen 5. Platz und einen 2. Platz.
Die nächsten 2 Tage trainierten wir noch eifrig auf dem Kurs.

Dann ging die Reise weiter nach Kongsberg, wo wir schon im letzten Jahr einen super Europacup gefahren sind.

Auch dieses Jahr war der Kurs einer der Besten und Technischsten überhaupt auf der Tour. Das Fahrerfeld war sehr hochkarätig, da auch einige Weltcupfahrer, die auch nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen können, am Start waren.
Ich kam gut mit dem Kurs klar. Am ersten Tag fuhr ich ohne Schwierigkeiten ins Final, wo ich dann jedoch noch aus dem Windschatten heraus überholt wurde und mich schlussendlich auf dem zweiten Platz klassierte.
Der zweite Renntag lief mir dann aber nicht nach  Plan. Ich schied wieder in Führung liegend in der ersten Runde aus. Ein Schlagloch, welches ich nicht „eingeplant“ hatte, brachte mich zum Fall und leider reichte es mir nicht mehr, die ersten zwei einzuholen.

Alles in allem war es ein super Trip, wir hatten eine gute Zeit.

Next Stopp Tschechien Rejdice



 
Traum geplatzt (17.01.2010)

Déjà vu. Auch in Veysonnaz fehlte mir eine gute halbe Sekunde, um mich für die Finals zu qualifizieren. Im Klartext heisst das für mich: keine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Vancouver 2010. Ein grosser Traum ist geplatzt.
Die Enttäuschung war im ersten Moment natürlich riesen gross. Vor allem die Tatsache, dass ich durch meine Verletzungsbendingte Weltcup-Pause während der letzten 2 Jahre ein wenig den Anschluss verloren habe, stimmte mich immer wieder nachdenklich. Das Niveau steigt kontinuierlich und auch die Kurse verändern sich immer wieder und werden noch technischer.
Ich fühlte mich noch nie so fit und gut vorbereitet, wie in dieser Saison. Daher sitzte der Schock anfangs tief. Es fehlte nicht viel, aber trotzdem zuviel um die Qualifikationen zu schaffen.
Doch ich blicke nach vorne!
Ich habe mich ein paar Tage zurückgezogen und mir viele Gedanken gemacht. Neue Ziele und Motivation mussten her. Deshalb genoss ich einige „einsame“ Tage auf dem Brett um mir den Frust von der Seele zu fahren und neue Energie zu tanken.
Ich habe mich entschieden die Weltcup-Pause im Februar zu nutzen, und werde die nächsten Tage in Norwegen sein um ein paar Europacup-Rennen zu fahren und hoffentlich auch einige gute Trainingstage zu absolvieren.
Im März sind dann noch die letzten zwei Weltcup-Rennen dieser Saison. Natürlich werde ich wieder da sein, top motiviert, und versuchen zwei gute Resultate zu erzielen um im nächsten Jahr im A-Kader starten zu können. Nächste Saison sind übrigens wieder Weltmeisterschaften angesagt. Ich werde alles dafür geben, dass diese nicht ohne mich stattfinden werden.

Bis bald
 
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